Muster logbuch chirurgie

Für die Chirurgie-Wahl sind insgesamt sieben EPAs beschrieben, für die Wahldermedizin sechs EPAs und für die Wahlallgemeinmedizin fünf (siehe Tabelle 2 [Tab.2]) (Beispiel, siehe Tabelle 3 [Tab.3]). Diese sind nach den beiden zentralen Lernumgebungen der stationären und ambulanten Versorgung kategorisiert und enthalten sowohl interdisziplinäre als auch disziplinspezifische Kompetenzen. Dementsprechend werden einige WPA in verschiedenen Wahlfächern des GJ verwendet, andere können ausschließlich in einem Wahlfach ausgebildet werden. Für jedes WPA wurde eine kurze Beschreibung bereitgestellt, die die Disziplin, die Lernumgebung, eine kurze Inhaltsbeschreibung, die Empfehlung für die Beauftragungsstufe sowie die Einschränkungen ihrer Verwendung enthält. Die detailliertere Operationalisierung stellt das Wissen und die klinischen Fähigkeiten dar, die für die medizinischen Aktivitäten erforderlich sind, und basiert auf den Lernzielen des NKLM. Es kann sowohl medizinischen Schulen als auch Studenten als Richtschnur für die klinische Ausbildung in Vorbereitung auf das GJ dienen. Die Entscheidung, welche medizinischen Arbeitseinheiten in die WPA integriert werden sollen, wurde in einem interdisziplinären und konsensorientierten Abstimmungsprozess während der ersten Arbeitsgruppensitzungen getroffen. Die Leitfrage für diese Entscheidung lautete: « Welche medizinischen Tätigkeiten sollte ein Berufsanfänger an seinem ersten Arbeitstag in den verschiedenen klinischen Umgebungen (Station, Ambulanz, OP/Chirurgie, Funktionsbereiche) beherrschen können? » Nachdem diese Grundlage geschaffen worden war, wurde der Inhalt eines Modells des WPA formuliert, das auch in einer gemeinsamen Sitzung vereinbart wurde. Auf der Grundlage dieses Modells des WPA wurden die übrigen WPA vor allem in einem Kreislaufprozess disziplinspezifisch formuliert und schließlich in Arbeitsgruppensitzungen gebilligt. Für die obligatorischen Internen Medizin und Operationswahl sowie für die Allgemeinmedizin-Wahl, denen ambulante und stationäre Versorgungskontexte zugeordnet werden können, wurde ein EPA-Konzept entwickelt (siehe Tabelle 2 [Tab.2]).

Bei der Definition von WPA ergab die interdisziplinäre Diskussion erhebliche Überschneidungen in den medizinischen Aktivitäten der drei ausgewählten Disziplinen. So spielt beispielsweise das WPA « Vorbereitung und Umsetzung eines Freisetzungs-/Entladungsplans » sowohl in der Inneren Medizin als auch in der Chirurgie eine zentrale Rolle. Die Beratung eines Patienten, der an einer akuten Erkrankung leidet oder eine sofortige Behandlung benötigt, ist eine zentrale Tätigkeit im ambulanten Pflegebereich aller Disziplinen. Die Unterschiede zwischen den Disziplinen werden natürlich in Bezug auf das spezifische und notwendige krankheitsorientierte Wissen oder definierte manuelle Fähigkeiten bestehen, aber die Kompetenzen, die den WPA zugrunde liegen, sind nicht primär disziplinbezogen, sondern kontextbezogen. Dies macht den Studierenden auch deutlich, dass die wichtigsten fachärztlichen Tätigkeiten fachübergreifend relevant sind und daher nicht nur in ihrer potenziell angestrebten Disziplin erlernt werden sollen. Ergebnisse: Für die FY-Wahlfächer wurden Innenmedizin, Chirurgie und Allgemeinmedizin entwickelt, eine Blaupause von insgesamt 18 umfassenden, teilweise interdisziplinären WPA zu stationären und ambulanten Versorgungskontexten.

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